
Rundbrief Nr. 1 April 2011
herausgegeben in Schwarzschrift, Blindenschrift und als CD
| Zum Inhalt: |
| Herzens-Sachen |
| Dankeschön |
| Das könnte Sie interessieren! |
| - Bible player |
| - Telefonbotschaft |
| - Zeitzeichen |
| - Kirchentagsliederbuch |
| Aus dem Büro! |
| Und zum Abschluss |
Es ist mir ein Herzensanliegen; das nehme ich mir zu Herzen; es bewegt mein Herz. Das haben Sie ganz bestimmt schon oft in Ihrem Leben gesagt oder gedacht. Jeder Mensch hat solche Herzens-Sachen. Das sind Dinge, die uns ganz besonders wichtig sind. Menschen, die uns viel bedeuten, Fragen, die uns immer wieder durch den Kopf gehen, Probleme, über die wir nur mit wirklich guten Freunden oder Freundinnen sprechen.
Und dann gibt es auch noch Dinge, an die man buchstäblich sein Herz hängen kann, die einem so viel wert sind, dass man bereit ist, dafür Kraft, Zeit und Geld einzusetzen. Das kann ein Hobby sein, der Garten, Spiel- oder Sportbegeisterung oder auch das heute so oft beschworene ehrenamtliche Engagement in Verein oder Gemeinde - lauter Dinge, die Freude machen, wenn man mit dem Herzen dabei ist.
Vielleicht ist es gar nicht verkehrt, sich gelegentlich Gedanken zu machen, woran denn unser Herz hängt. Viele Menschen lassen sich in diesen Wochen dazu anregen durch die Losung des Kirchentages, der vom 1. bis 5. Juni in Dresden stattfindet. Sie lautet: "... da wird auch dein Herz sein." Das ist kein vollständiger Satz. Als Fragment provoziert er geradezu die Frage: Ja, wo denn? Die Antwort finden wir in der ersten Hälfte des Satzes, der aus der Bergpredigt stammt. Jesus sagt dort: "Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein." Und schon stehen wir vor der nächsten Frage: Wo ist denn unser Schatz? Dass ein Schatz etwas Kostbares und besonders Wertvolles ist, ist unbestritten. Was ist uns so wichtig und wertvoll, dass wir es unbedingt festhalten und auf keinen Fall verlieren möchten? Jesus gibt dazu eine sehr bemerkenswerte Empfehlung: Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo sie doch immer gefährdet und bedroht und nicht wert sind, das Herz daran zu hängen. Er ruft vielmehr dazu auf, sich "Schätze im Himmel" zu sammeln. Was das heißt und wie die aussehen? Das lässt sich gewiss nicht mit einem Satz sagen. Um dahinter zu kommen, wird es gut sein, auch andere Worte Jesu zu hören und zu bedenken. Das wollen viele in Dresden tun. Aber man muss dazu nicht zum Kirchentag fahren; man kann es auch zu Hause und innerhalb der eigenen Gemeinde tun.
In unserem Gesangbuch steht ein Lied, das uns auf die richtige Spur führen kann:
Herr, dein Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir.
Denn ich zieh' es aller Habe und dem größten Reichtum für.
(EG 198)
Wer unseren Rundbrief in Schwarzschrift oder in Blindenschrift bekommt, dem ist es noch nicht aufgefallen - wer den Rundbrief aber als Hör-CD bekommt, merkt es sofort - es hat sich etwas verändert!
Die uns allen sehr vertrauten Klänge und eine uns ebenso vertraute Stimme fehlen. Es ist die Stimme von Herbert Willausch, die stets am Anfang der CD zu hören war.
Er hat über Jahre die Master-Kassette unseres Rundbriefes produziert, hat den Rahmen gesetzt, Musik ausgesucht und auch selbst immer wieder eigene Beiträge auf der zweiten Kassettenseite gesprochen: "Jetzt können Sie die Kassette umdrehen!" - Das war das Zeichen - und dann kamen die Beiträge und Geschichten von Herbert Willausch. Oft in einer spannenden und humorigen Art und Weise, bei der man nie so genau wusste, in welche Richtung es ging. Aber gerade das machte es interessant, ihm zu zuhören.
Aus Altersgründen hat er dieses Ehrenamt jetzt abgegeben und wir möchten ihm an dieser Stelle ganz herzlich für die langjährige Mitarbeit danken.
Mit kleineren Beiträgen wird er aber weiterhin zu hören sein und auch dafür: Herzlichen Dank!
Unseren ersten Rundbrief in diesem Jahr sprechen wir nun ohne die gewohnte "Begleitmusik" auf und ehrlich gesagt: Es fehlt etwas!
Vielleicht gibt es ja bei unseren Lesern und Hörern jemanden, der oder die, sich vorstellen könnten, bei der Herstellung des Rundbriefes mitzuarbeiten! Geben Sie uns Bescheid!
Diese Frage stellten wir uns, als wir diesen Begriff zum ersten Mal hörten. Herr Willausch besitzt einen bible player und beschreibt ihn so: "Es ist eine tolle und schnelle Möglichkeit, in der Bibel etwas zu finden, was man heute einmal hören möchte." Er bekam diesen Tipp im letzten Jahr bei unserer Körper-Seele-Geist-Freizeit in Güttersbach von Frau Bernbeck.
Beim bible player handelt es sich um ein Abspielgerät mit Lautsprecher und Kopfhörerausgang, so groß wie eine Zigarettenschachtel, auf dem die gesamte Lutherbibel - Version 1984, gelesen von Reiner Unglaub, dem blinden Hörbuch-Sprecher und Theologen aus München, - hinterlegt ist. Somit braucht man nur dieses Gerät und zwei Batterien, um eine Hörversion der Lutherbibel zu haben. Sie ist einfach navigierbar - buch- und kapitelweise -, eine Umschaltung von Altes auf Neues Testament ist möglich.
Eine deutsche Beschreibung liegt bei; bei Bedarf auch in Brailleschrift. Preis 59,50 € + 2,20 € Versand (Kopfhörer und Trageband sind nicht im Lieferumfang enthalten.)
Bestellung bei:
Service und Technik, Herrn Jürgen Nolde
Im Matthäuskreuz 20, 64367 Mühltal/Nieder-Beerbach
Tel.: 06151 - 50 12 41 7, E-Mail: STnolde@t-online.de
Falls Sie noch Fragen dazu haben, stehen Ihnen Frau Bernbeck,
Herr Willausch und wir im Büro gerne zur Verfügung.
Sich zwei Minuten Zeit nehmen für eine gute Botschaft per Telefon. Die Stadtmission der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart bietet diese Telefonbotschaft jeden Tag neu unter der Telefon-Nr.: 0711/29 23 33 an. Die Sprecherinnen und Sprecher wechseln wochenweise und es kostet Sie nur die normalen Telefongebühren. Hören Sie mal rein!
… heißt eine monatlich erscheinende Zeitschrift mit Beiträgen zu Theologie und Glauben, Kirche und Gesellschaft, Kultur und Politik. Sie bringt Aufsätze, Interviews und Einschätzungen und beleuchtet Hintergründe und Zusammenhänge aktueller Entwicklungen. Sie wendet sich bewusst an eine anspruchsvolle Leser- und Hörerschaft. Sie steht als DAISY-CD mit einer Gesamtspieldauer von jeweils ca. sechs Stunden zur Verfügung. Im Jahr kostet sie nur 40,00 €, und wir geben Ihre Bestellung gerne weiter.
Das Kirchentagsliederbuch mit 122 altbekannten und auch ganz neuen Texten und Melodien trägt den Titel "Herztöne". Es kostet nur 5,00 €, und wenn Sie wollen, können wir es Ihnen besorgen.
Übrigens zeigt das Plakat, mit dem der Kirchentag wirbt, ein sehr ansprechendes Motiv: Zwei Hände sind da zu sehen, die ein Herz umfassen - ein Herz in guten Händen. Was für ein schönes Bild!

Gesundheitstag
Singen und Lachen hörten wir aus unserem Sitzungsraum in der Martinstraße, als unser erster Gesundheitstag stattfand. Frau Monika Lüttgen füllte den Tag mit Koordinationsspielen, Gedächtnistraining, Massage u. a.
Bei der Abschlussrunde war die Gruppe sich einig, dass sich diese Art der Veranstaltung fortsetzen soll.
Der nächste Termin ist nun am Mittwoch, den 07. September 2011, von 11.00 bis 15.00 Uhr in der Martinstraße.
Preis: 10 € incl. Imbiss
Bitte im Büro anmelden!
Freizeiten 2011
Unsere Freizeiten in diesem Jahr wurden wieder stark nachgefragt und sind auch teilweise schon ausgebucht.
Nur bei den Tagen im Odenwald im Hotel Zentlinde sind noch einige Plätze frei!
Wir fahren vom 04. Oktober bis zum 07. Oktober 2011 und die Kosten sind im Doppelzimmer 280 € pro Person und im Einzelzimmer 295 €.
Im Preis enthalten, ist die sehr leckere Vollpension in der Zentlinde, das Bewegungs- und Sportprogramm mit unserer Fitnesstrainerin Monika Lüttgen, die Benutzung von Schwimmbad, Whirlpool, Solebad und Sauna und die Zeit für Besinnung und Gespräche über Gott und die Welt!
Mitfahren können Blinde (mit und ohne Begleitung), Sehbehinderte und Sehende.
Falls Sie interessiert sind, rufen Sie an!
Ausflüge
Für unsere Fahrt zur Bundesgartenschau nach Koblenz am 08. August 2011 brauchen wir zwecks Planung die genaue Teilnehmerzahl.
Wer also mitfahren möchte, sich aber noch nicht im Büro gemeldet hat, der gebe uns Bescheid!
Das Gleiche gilt für die Fahrt nach Mainz am 09. Juni 2011.
Interessierte bitte anrufen!
Vor einigen Tagen las ich in unseren E-Mails folgende Presseerklärung: In einer wissenschaftlichen Studie, die die Universität im australischen Adelaide herausgegeben hat, wird behauptet: Wer möglichst lange und gesund leben will, sollte seine Freundschaften pflegen!
In der Studie wurde festgestellt, dass der Kontakt zu Freunden (und Freundinnen) die Lebenserwartung des Menschen um bis zu 22 Prozent erhöht.
Häufige Treffen, intensive Unterhaltungen und ein offener und ehrlicher Umgang mit den Freunden (und Freundinnen) verbessern die emotionale und psychische Gesundheit und stärken so das Immunsystem.
Regelmäßige Treffen mit Verwandten verlängern das Leben der Untersuchung zufolge dagegen kaum! Die Forscher erklären den Unterschied damit, dass man sich Freunde aussuchen kann, während man bei den Familienmitgliedern keine Wahl hat.
Ein Berliner Psychologe bestätigt die australische Studie, betont aber, dass es nicht um eine möglichst hohe Anzahl von Freundschaften geht, sondern um die Qualität der Beziehung. Eine einzige gute Freundschaft reiche aus - so die Pressemitteilung!
Mir kamen beim Lesen sofort unsere vielen Freizeiten und Treffen in den Regionalgruppen in den Sinn. Es sind zwar immer nur Treffen "auf Zeit" - aber wie viele Kontakte und Freundschaften sind daraus schon entstanden? Wie viel "mehr" an Lebensqualität hat sich daraus entwickelt?
In dem alttestamentlichen Buch Sirach wird die Bedeutung von Freundschaften schon vor 2200 Jahren beschrieben:
(Die Übersetzung stammt aus der "Bibel in gerechter Sprache", die versucht, diesen Text in weiblicher Form zu übersetzen)
Eine treue Freundin ist ein starker Schutz, wer sie findet, hat einen Schatz gefunden.
Eine treue Freundin ist unbezahlbar, ihr Wert ist durch nichts aufzuwiegen.
Eine treue Freundin ist ein Heilmittel zum Leben. Alle, die die Ewige (damit ist Gott beschrieben) ehren und achten, werden eine solche Freundin finden.
Alle, die die Ewige ehren und achten, erhalten ihre Freundschaften aufrecht, denn so wie sie sich selbst verhalten, verhalten sich auch ihre Mitmenschen (Sirach 5. 14 - 17).
Diese guten Freundschaften wünsche ich Ihnen und grüße Sie auch im Namen aller, die an diesem Rundbrief mitgewirkt haben
Ihr Gerhard Christ